Top-Inventuren für Kemper

12. Februar 2018

Im Rahmen der jährlichen Inventur seines Kunden Maschinenfabrik Kemper wurde dem Logistikdienstleister The Green Line (TGL) erneut höchste Bestandssicherheit bescheinigt.

Die jetzt im Logistikzentrum Ochtrup durchgeführte Stichprobeninventur wies Differenzen von nur 0,08 Prozent auf. TGL organisiert seit 2014 die weltweite Ersatzteillogistik für den zu John Deere gehörigen Landmaschinenhersteller und lagert für das Unternehmen mehr als 10.000 verschiedene Artikel.

Mit dem sehr guten Inventurergebnis konnte TGL das Resultat des Vorjahres nochmals übertreffen. 2016 beliefen sich die Inventurdifferenzen auf ebenfalls sehr niedrige 0,11 Prozent. Aufgrund der hohen Bestandssicherheit und dem modernen Lagerverwaltungssystem erlauben die Wirtschaftsprüfer von Kemper das vereinfachte Stichprobenverfahren, was den Zählaufwand des Lagerkunden drastisch reduziert. Anstelle einer Vollinventur mit allen 10.000 Artikeln müssen in dem von TGL geführten Distributionslager nur 700 Positionen gezählt werden. „Die Stichprobeninventur können wir innerhalb eines Tages im laufenden Betrieb bewältigen, so dass für Kemper keine Ausfallzeiten entstehen“, erklärt Michael Schweisfurth, der bei TGL den Standort Ochtrup als Geschäftsleiter verantwortet. Eine Vollzählung würde „den Betrieb mehrere Tage lahmlegen“.

Neben der Bestandssicherheit ist Kemper auch mit den übrigen Leistungswerten seines Logistikdienstleisters sehr zufrieden. 98,8 Prozent der bei Kemper eingehenden Aufträge werden von TGL noch am selben Tag versendet. Pro Tag verlassen im Durchschnitt rund 5.000 Teile das Logistikzentrum. In Deutschland und im angrenzenden Ausland erreichen die Teile bei ganz regulärem Versand ihre Empfänger über Nacht. Für Kunden in der näheren Umgebung des Logistikstandorts richtete der Logistiker eine Selbstabholer-Station ein. Hier können die Landwirte 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche ihre Ersatzteile entnehmen.

Vor dem Hintergrund der bisherigen guten Erfahrungen hat Kemper den Dreijahresvertrag mit TGL für die weltweite Ersatzteil-Logistik bereits vorzeitig bis zum Jahr 2019 verlängert. Neben Lagern, Kommissionieren und Versenden bietet TGL seinem Kunden eine Reihe hochwertiger Logistikdienstleistungen. Ein Beispiel dafür sind die individuellen Verpackungslösungen, die durch ein entsprechendes Label aus einem Ersatzteil entweder einen Kemper-, John Deere-, CNH- oder AGCO-Artikel machen.

Während der Hochsaison – Mitte August bis Ende Oktober – arbeitet TGL für Kemper an sieben Tagen der Woche von 7:00 bis 22:00 Uhr. Die Wochenenden werden mit Rufbereitschaften organisiert. Mit diesen Maßnahmen sorgt TGL im Notfall für minimale Ausfallzeiten bei den Landwirten, die besonders während der Ernte dringend auf einen schnellen Ersatzteil-Service angewiesen sind. Die stündlichen Ausfallkosten einer Maschine belaufen sich auf rund 5.000 Euro.

Die Maschinenfabrik Kemper mit Sitz in Stadtlohn hat sich auf die Produktion von Mähvorsätzen und Anbauhäckslern spezialisiert. Die Geschichte des Agrartechnik-Traditionsunternehmens geht bis auf das Jahr 1908 zurück. Heute beschäftigt Kemper auf seinem 100.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände im Münsterland etwa 335 Mitarbeiter.